Kunst des Handwerks

Ursula Sabisch, Brandenbaumer Landstraße 177, 23566 Lübeck 

An die Königlich Dänischen Botschaften

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An die Geistlichkeit       

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An die BUNTE / Burda Verlag

Verteiler/ Weltweit

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Lübeck, Donnerstag, 26. Jan. 2012

Die Hoheiten unserer Zeit

Siehe BUNTE Auflage 51 vom Dez. 2011

 

Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Herrschaften, sehr geehrte Geistlichkeit,

dieses Schreiben handelt von dem Leben prominenter Personen, die den grenzenlosen Unsinn durch grenzenlose Freiheit und Kreativität für die abgehobene und irritierbare Gesellschaft auf der einen Seite vermarkten und es handelt von den grenzenlosen Hungersnöten und der Armut durch die grenzenlose Selbstverwirklichung und dem Egoismus des Einzelnen auf der anderen Seite.

Den Anstoß für dieses Schreiben gab die Zeitschrift BUNTE, in welcher unter anderem das Spektakel des Modeschöpfers Karl Lagerfeld im Grand Palais zu Paris abgebildet war. Auch ein Motto fehlte nicht, welches vermutlich seine Mitarbeiter für ihn ausgearbeitet hatten und das alles mit einem tiefen Sinn, der sich hinter der Devise „Kunst des Handwerks“ verbarg.

So lautete das Motto „Paris-Bombay“ und so gab es eine lange Gästeliste und eine endlos lange Tafel, die mit den Worten“ Majestät bittet zu Tisch“ in der BUNTEN illustriert wurde.

Das Thema dieser Gala war "Das Indien von einst" mit Glanz und Glorie der Maharadschas und so fühlte Karl Lagerfeld eine wunderbare Mission, wie die BUNTE berichtete: alle fast ausgestorbenen Fähigkeiten von einst, das Sticken, Schmücken und Nähen zu zelebrieren. „Nicht nur im Märchen wie im Grand Palais.“

„Der Traum von Indien in seiner alten Pracht entstand neu im Grand Palais zu Paris mit einer Parade der kostbaren Mode und einer silbernen Eisenbahn, die die Gäste an ihrer schier endlos langen Tafel bediente.“

Die prachtvollen Kronleuchter und die fast regungslosen und aufgestellten Modelle schritten an der Tafel und an den Gästen vorbei, um die kunstvolle Mode zu präsentieren, wie man in BUNTE erkennen konnte.

Ein Modeschöpfer und Designer, der nun den Boden unter den Füßen verlieren darf und seine Lebensart vermarkten möchte. Einst mit Ideenreichtum und Unternehmergeist gesegnet, konnte er die Psyche seiner Kunden erreichen und dadurch reich und immer reicher werden, wobei Fleiß eine immer geringere Rolle spielte und die Anwendung der Psychologie diese immer größer werdende Rolle übernahm.

Sein Parfüm und viele andere seiner Accessoires sind durch sein Image weltweit bekannt geworden, welches einen natürlich alternden Mann vermissen lässt und stattdessen eine steife, übernervte und übermüdete Person zu erkennen war, die für den Nachwuchs in der Branche und für ihren Mitarbeiterstab einen Arbeitgeber darstellt, was für fast alle Personen aus dieser Branche gleichermaßen zutreffend ist.

Genervte, überzogene und übermüdete Personen, die mehr Geld besitzen als sie ausgeben können, nicht altersgerecht leben wollen und etwas in Ihrem Leben schaffen und hinterlassen möchten; wenn es sein muss, dann eben einen Namen, der mit Luxus und schönen Dingen in Verbindung gebracht werden kann.

Doch warum immer nur träumen und in Märchenwelten leben wollen und warum nicht auch andere in eine Märchenwelt führen und zwar diejenigen, die mittellos sind, so dass dieses Märchen viel einfacher zu finanzieren wäre?

Warum nicht Nägel mit Köpfen machen?

Warum kann und wird ein Prominenter solch eine Gala finanzieren?

Weil er hart dafür gearbeitet hat?

Etwa mit seiner Hände Arbeit?

Etwa mit seiner Geisteskraft?

Oder hat er seine Psyche beziehungsweise seine Nerven beispielsweise auch durch diese Gala strapaziert und wird der Umgang mit ihm dadurch leichter oder noch schwieriger für andere werden? 

Warum kann beispielsweise er sich nicht zur Ruhe setzen und sein Leben noch genießen?

Weiß er überhaupt noch, wie man als Mann lebt und nicht nur für andere etwas darstellen muss?

Oder hat er und viele andere seiner prominenten Kollegen eine Mission zu erfüllen, die möglicherweise bei dieser Gala das Motto und das Thema war?

Gilt das nicht auch für Wolfgang Joop, der Mann, der alles kann und sich in BUNTE selbst erklärte?

War es tatsächlich der versteckte Sinn durch das Schicksal und der Hintergrund- Gedanke der o. g. Devise, um die Majestäten unserer Zeit mit in das Boot ziehen zu können oder ist es für die meisten Prominenten zu spät geworden, neue Aufgabenfelder mit einem sinnerfüllten Leben zu verknüpfen?

Gilt das nicht auch gleichermaßen für die Eliteklasse unserer Zeit, besonders für die durch den Menschen erwählten Thronfolger, welche teilweise ebenfalls in der Zeitschrift BUNTE abgebildet waren?

Meine Person ist überzeugt davon, dass es einige geborene Prinzen und Prinzessinnen auf der Welt geben wird, die sich ganz sicher nicht in einem Schloss aufhalten werden, sondern gegenteilig sehr schwer am Leben tragen müssen. Doch das muss nicht unbedingt bedeuten, dass die derzeitige Besetzungen, welche noch als Prinz oder Prinzessin gelten, davon ausgeschlossen sind, als Prinz oder Prinzessin geboren worden zu sein, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für diese Personenkreise eher sehr gering.

Wenn man sich die BUNTE oder ähnliche Zeitschriften anschaut, dann erkennt man eindeutig, dass ein Umdenken stattfinden muss.

Es sollten dabei auch diejenigen bedacht sein, die sich bereits zu weit von der Normalität entfernt haben, wie man beispielsweise ganz deutlich in der o. g. Zeitschrift BUNTE doch auch via TV, Radio oder Internet sehen und hören kann.

Gerade die meisten Prominenten unserer Zeit konnten sehr viel Geld durch die Wünsche und Sehnsüchte der Menschen „einsacken“, um es etwas salopp zu verdeutlichen, denn wenn man die Psyche des Menschen mittels Sehnsüchte nach Schönheit, Glück, Erfolg und Anerkennung durch die vielen geschulten Werbefachleute, Regisseure und Manager benutzt, dann ist das keine saubere und keine redliche Art und Weise, sein Geld ehrlich verdient zu haben.

Der Wunsch nach alledem kann sich für die meisten Menschen nur noch durch ein Wunder erfüllen und so träumt der Mensch von einem schönen und erfüllten Leben und sieht sich gerne märchenhafte Schlösser und schöne Menschen an, ob in einer Zeitschrift, via TV, Internet oder gar als Tourist vor Ort, was in der Regel mit einem schlauen und listigen Geschäftsgebaren verbunden wird!

Es ist nichts gegen den gesunden Unternehmergeist einzuwenden aber wenn man auf die Psyche beziehungsweise auf die Seele des Menschen setzt und diese immer weiter strapaziert und missbraucht oder diese vermarktet wird, dann muss man sich nicht mehr wundern, wenn sich eines Tages die Spitze zu Wort meldet und zur Tat schreitet.

Es ist sehr traurig mit ansehen zu müssen, dass viele Menschen durch ihre finanziellen, endlosen Möglichkeiten die Norm verlassen haben und für viele junge Leute Vorbilder geworden sind, die diese Leute  ernst nehmen, beneiden und ihnen sogar nachstreben.

Wenn jedoch ein Otto-Normalverbraucher die gleichen Allüren an den Tag legen würde, wie so manch ein Prominenter, dann stünde längst der Amtsarzt und Psychiater vor der Türe.

Es ist nichts gegen die Freiheit des Menschen als Individuum einzuwenden, wenn nicht andere Menschen dadurch in eine Unfreiheit geraten könnten und das passiert immer dann, wenn die Psyche beeinflusst, beeinträchtigt oder gar belästigt wird.

Dazu kommt, dass der Einzelne die Gelder, die ihm zur Verfügung stehen, nicht für jeden erdenklichen Unsinn mit vollen Händen ausgeben darf, da die Umwelt und die Ausbeutung der Erde dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden kann und dann alle Menschen getroffen sind.

Auch kann der Einzelne für diese hohen Summen nicht die Verantwortung tragen, da immer das Leben anderer von den zur Verfügung stehenden Mitteln abhängt, was fälschlicherweise jahrzehntelang als ein ganz normaler Vorgang abgelaufen ist!

Gerade in der heutigen Zeit, wo es in allen kapitalistischen Staaten die Logistik- Unternehmergruppen gibt und es seit Jahren genügend Möglichkeiten gab, die Entwicklungsländer mit in das Boot zu nehmen, indem in der Tat das Handwerk oder die Handarbeit wie das Sticken, Nähen und Schmücken auf Bekleidungen eine individuelle Note bekommen und sich der Mensch wieder mit „Unikaten“ kleiden kann, wodurch die Talente der Einzelnen wieder eingesetzt werden könnten und wodurch auch die Kinderarbeit in Indien durch eine reelle Entlohnung einer menschenwürdigen Tätigkeit der registrierten Erwerbstätigen ersetzt werden würde und somit Kinderarbeit* nicht mehr spruchreif wäre, sollte man auf das o. g. Motto von Herrn Lagerfeld zurückkommen!

Doch auch bei dem Entwerfen der Kleidung muss man betonen, dass nicht jeder jeden erdenklichen Unsinn herstellen darf, da es für die Kleinkinder, Kinder und Jugendlichen als auch für alte Menschen wichtig ist, erkennen zu können, ob die Bekleidung spezifisch zu dem jeweiligen Geschlecht gehört, so dass „Männlein und Weiblein“ optisch durch die Bekleidung deutlich voneinander zu trennen sind, was weltweit Geltung haben muss, besonders, weil das einmalige Märchen von dem Vertauschen der Hochzeitspaare und von einer einheitlichen Kultur handelt, die bereits festgelegt wurde. (Die Deutschen 50iger Jahre).

Die Kleiderfrage ist deshalb nicht jedem selbst überlassen, weil man leicht irritierbaren Personen durch merkwürdige Fantasiebekleidungen noch mehr irritiert und in eine Abnormität drängen könnte, was im Übrigen auch für die Haarpracht oder Frisur und für das Schuhwerk eines jeden Menschen gilt!

Für viele wird das Märchen leider nicht mehr stattfinden, zumindest nicht auf Erden beziehungsweise nicht als Mensch, da der Zeitgeist nun mit Riesenschritten voranschreitet, wie man täglich durch die Medien erkennen kann.

So kann aus einem einmaligen Märchen auch ein Alptraum für alle werden, da sich das Leben in einem ewigen, immer wiederkehrenden Kreislauf bewegt, was man an den Gezeiten und den Umlaufbahnen der Planeten im Universum erkennen und ganz besonders von der Sonne ableiten kann.

So wie es aussieht, wird es bald oder bereits Beweise für diesen Kreislauf des Lebens geben, wodurch einige Personen genau wissen werden, dass es nichts mehr zu verlieren gibt, an was sich die Menschheit halten kann, außer an Ihre Obrigkeit.

Und so müssen von den „Machern unserer Zeit“ Lösungen für diese große Aufgabe auf den Tisch und schnellstmöglich in die Praxis umgesetzt werden.

Man fängt sofort dort an, wo die Armut und die Arbeitslosigkeit durch das zukunftsorientierte Handwerk sehr schnell behoben werden kann und zwar in den eigenen Ländern.

Wenn der Staat sich dann stabilisiert hat, fährt man dort mit der Bekämpfung des Hungers, der Krankheiten und der Obdachlosigkeit fort, wo man vergleichsweise mit wenigen Mitteln sehr schnell sehr vielen Menschen eine Lebensgrundlage aufbauen kann, die von den Einheimischen stabilisiert und ausgebaut werden könnte!

Die finanziellen Mittel sind dafür durch das Schicksal an einzelne Personen verteilt worden, die das Geld gerecht verwalten müssen, das ihnen anvertraut (durch das Weltwirtschafssystem)  wurde und wer dazu trotz allem nicht bereit ist, der lernt Hunger, Armut und Obdachlosigkeit am eigenen Leibe kennen!

Als Geistlicher ist man dazu aufgefordert, diese derzeitigen "Verwalter" beim Namen zu rufen und diese darauf deutlich und nachhaltig hinzuweisen, dass der Dienst auf Erden die bessere Wahl ist als der Dienst im Jenseits!

Nur so kann ein Märchen für alle beginnen.............................durch der Hände Arbeit!

Mit freundlichen Grüßen

 U. Sabisch

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